Lokal auffällig werden.

Aktualisiert: 1. März 2021

Was passiert eigentlich bei mir um die Ecke? Diese Frage stellt sich gerade besonders häufig. Denn wer keine echten Reisen unternehmen kann, nimmt mehr davon wahr, was regional und lokal gerade vor sich geht.


Ein Blick auf die vielen lokalen Gewerbetreibenden zeigt: Die können richtig viel –  sagen aber nicht viel dazu. Das kann man nun souveränes Understatement nennen. Oder Dickköpfigkeit. Schaut man genauer hin, ist es oft eher eine Mischung aus Zeitmangel, Unsicherheit und Verdrängung. Zur gleichen Zeit stärken die Großen ihre Präsenz, schärfen ihr Profil und zeigen, was sie haben und können.


Aber warum sollen nur mittlere und große Unternehmen Wert auf gute Sprache (und die passenden Kommunikationsmittel) legen? Auch die Apotheke um die Ecke, der Zahnarzt, der Bioladen, der Haushaltswarenladen sollten gute Texte haben. Es lohnt sich, mehr zu erzählen: über die Arbeit und Leidenschaft, mit der diese Geschäfte geführt werden. Über die vielen Geschichten, die im eigenen Laden stecken. Und nicht zuletzt darüber, mit welchen Ideen man selber gerade durch die Krise kommt und seine Kunden, Patienten und Partner unterstützt.


Die gute Nachricht: Das alles ist kein Hexenwerk. Auch für den kleinen Laden ist vieles mit einfachen Mitteln und erstaunlich kleinem Budget möglich. Erste, kleine Maßnahmen setzen zudem ganz neue Energien frei, der Weg entsteht hier tatsächlich beim Gehen. Klar ist: Nach der Pandemie wird niemand mehr die Zeit zurückdrehen. Es lohnt sich, jetzt gemeinsam mehr für die eigene Relevanz und Sichtbarkeit zu tun.


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